Es sind mittlerweile neue Corona-Mutanten im Umlauf, beispielsweise aus Großbritannien, Südafrika, Japan oder Brasilien.


Nach weltweitem Standard untersucht jedes Labor seine Proben auf das Vorliegen von SARS-CoV-2-Viren. Nur die positiven Proben werden danach vereinzelt in einem weiteren Schritt sequenziert. Dabei werden die RNA-Sequenzen in einem aufwendigen Verfahren aufgeschlüsselt und daraufhin verglichen, ob sie dem ursprünglichen Coronavirus-Genom oder dem Genom der neuen Mutanten entsprechen. 


Weil dieses Verfahren mit bis zu 250 Euro pro Probe sehr teuer ist und zudem nur von einigen Laboren durchgeführt werden kann, soll es in Deutschland ab sofort dennoch bei rund 5% der positiven Proben erfolgen.