Pooling ist eine seit 30 Jahren verwendete Methode der Labordiagnostik. Dabei werden mehrere Proben in einem Durchgang (Pool) getestet. In unserem Fall nutzt das Labor fünf Proben. Das spart Zeit und Ressourcen, denn man muss nur noch ein Fünftel an Durchläufen starten. In der Praxis funktioniert das wie folgt: von den fünf zu analysierenden Proben wird jeweils ein Anteil in einen Probenpool zusammengetan. Wenn dann dieser Gesamtpool negativ ausschlägt, weiß man, dass alle fünf Proben negativ sind. Auf diese Art und Weise kann man natürlich fünfmal schneller Befunde erhalten. Zudem erspart man sich die Reagenzien, also die für die Analyse notwendigen Inhaltsstoffe. Man benötigt auch fünfmal weniger Personal. Das alles spart Kosten und erhöht die Effektivität.

 

Zur Sicherheit behält das Labor von jeder Probe einen Rest zurück, bis die Ergebnisse des Pools vorliegen. Wenn ein Pool positiv anschlägt, werden die zurückbehaltenen Reste der entnommenen Proben einzeln nachgetestet, was dann natürlich etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.

 

Das Besondere an unserem System ist, dass wir ein so genanntes Kreuz-Pooling nutzen. Dabei wird die Probe gleich doppelt getestet. Dadurch reduzieren wir die Möglichkeit falsch positiver Ergebnisse auf den Wert von 1 : 1,5 Millionen. Soviel Sicherheit schafft sonst niemand.

 

Ein weiterer Vorteil unseres Verfahrens ist, dass wir auf diese Art und Weise die Kapazitäten der Labore sehr schnell vervielfachen können. Wir sind der Meinung: jeder zusätzliche Test schafft zusätzliche Sicherheit für unsere Gesellschaft.